Kinderrabatz

Kita "Kinderrabatz"
Petershagener Straße 23
15518 Briesen
 
Tel.Nr.: 033607-59713
Fax Nr.: 033607-59714
 
Leiterin: Konstanze Zalenga
 
Unsere Einrichtung liegt direkt in einem Wald- und Seengebiet am Rande unserer Gemeinde.
Man kann uns über die BAB 12 (Abfahrt Briesen) oder über die Bahnstrecke Berlin-Frankfurt (Oder) erreichen.
 
Die Kita wurde von 2001 - 2002 entsprechend unseres pädagogischen Konzeptes neu gebaut.
Es entstand ein wunderschönes rundes Gebäude. Das schöne helle Haus bietet viel Platz für Spiel und Bewegung. Durch Falttüren können die Kinder die Räume ständig umfunktionieren, sie groß bzw. klein erleben. Mittelpunkt und Zentrum des Gebäudes ist der 18eckige Sport- und Bewegungsraum. Hier können sich alle Kinder über den ganzen Tag begegnen, sich zurückziehen oder mal so richtig Dampf ablassen. Das Haus besteht aus drei Bereichen, die sich farblich und nach Formen aufteilen:
 
gelber Bereich (Kreis)
Krippe: Kinder im Alter von 0 - 2 Jahren
 
roter Bereich (Dreieck)
Kindergarten: Kinder im Alter von 2 - 5 Jahren
 
blauer Bereich (Viereck)
Kindergarten und Hort: Kinder im Alter von 5 - 12 Jahren
 
Die Unterschiede, gekennzeichnet durch Farbe und Form, dienen den Kindern, Eltern und Gästen als Orientierung im Haus.
 
Unsere Kita ist ganzjährig geöffnet von montags bis freitags in der Zeit von 06:00 - 17:00 Uhr und freitags von 06:00 - 16:00 Uhr. Über den Jahreswechsel schließt unsere Kita. Bei Bedarf und Nachfrage der Eltern, sind wir bei den Öffnungszeiten flexibel.
 
Der AWO Kreisverband Fürstenwalde e. V. ist Träger unserer Einrichtung. Die AWO gehört zu den Spitzenverbänden der freien  Wohlfahrtspflege und ist auf allen Gebieten der Sozialarbeit tätig. Sie ist ein unabhängiger, überparteilicher und überkonfessioneller Verband. Die Grundwerte der AWO - Demokratie, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität - prägen auch unsere Arbeit. In diesem Sinn wollen wir für alle Kinder der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Nationalitäten ein differenziertes, vielseitiges, bildendes und soziales Lernangebot schaffen. Die Integration von verhaltensauffälligen Kindern, von behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern und von ausländischen Kindern ist uns somit wichtig, um sie vor Benachteiligung und Aussonderung zu bewahren.
 
Unsere Einrichtung ist für alle Kinder offen. Wir vermitteln keine spezielle religiöse Erziehung. In unsere pädagogische Arbeit beziehen wir aktuelle Ereignisse sowie traditionelle Feste und Feiern ein.
 
 
Pädagogisches Konzept  
Für unsere Arbeit haben wir den Situationsansatz gewählt. Die Ziele sind dabei Selbstbestimmung, Solidarität und Kompetenz. Das heißt, Kinder lernen z. B. Selbständigkeit, Selbstvertrauen, Selbstbewußtsein und Selbstverantwortung. Gleichzeitig beziehen wir die konkrete Lebenssituation und die unmittelbare soziale Umwelt des Kindes in Projekten mit ein. Das unterschiedliche Alter der Kinder (0 - 12 Jahre) bietet starke gegenseitige Anregungen und Entwicklungsreize. Soziale Kontakte und soziales Lernen können wir in der gruppenoffenen Arbeit ideal entwickeln. Darüber hinaus sind verschiedene Gruppenstrukturen möglich (z. B. Kleingruppen). Drei Schwerpunkte bestimmen unsere derzeitige pädagogische Arbeit:
 
1. Bewegungserziehung 
Die Bewegungserziehung nimmt einen hohen Stellenwert ein, da Kinder vor allem über die Bewegung lernen und Erfahrungen machen. Wir bieten ihnen vielfältige Möglichkeiten dazu an. Bewegung macht Spaß. Kinder nehmen ihre Umwelt als Bewegungsumwelt wahr. Bewegung und Spiel stellen grundlegende kindliche Betätigungsformen dar.
 
- Belastungen ertragen,
- körperliche Grenzen kennenlernen,
- Leistungsfähigkeit steigern,
- selber etwas herstellen,
- mit dem eigenen Körper etwas hervorbringen,
- sich mit anderen vergleichen,
- sich miteinander messen,
- Siege verarbeiten,
- Niederlagen ertragen,
- Funktionen der Bewegung für die Entwicklung von Kindern,
- mit anderen gemeinsam etwas tun,
- mit und gegeneinander spielen,
- miteinander absprechen,
- nachgeben,
- durchsetzen,
- Gefühle und Empfindungen ausdrücken,
- körperlich ausleben,
- Gefühle wie Lust, Freude, Erschöpfung und Energie entwickeln,
- sich selbst kennenlernen,
- ein Bild von sich selbst entwickeln
 
 
2. Spiel  
Spiel schafft den Kindern die Möglichkeit zum / zur:
 
- sich zu verbinden,
- sich zu trennen,
- sich emotionale und geistige Freiheit zu schaffen,
- Lebenserfahrungen zu sammeln,
- Erlebnisse zu verarbeiten,
- ungelöste Probleme aufzuarbeiten,
- sich mit der Gegenwart zu beschäftigen,
- sich auf die Zukunft vorzubereiten,
- Realitäten zu verändern (neu zusammen zu setzen),
- Gedanken und Gefühle auszuleben (Wissen, Ängste)
- sich zu entspannen
- Dinge zu klären
 
 
3. Sprache  
Was bedeutet Sprache für uns?
 
- Verständigung mit anderen Menschen,
- Bedürfnisse artikulieren,
- Ideen und Wünsche mitteilen,
- etwas ablehnen,
- Gefühle ausdrücken,
- etwas fordern,
- Kontakt aufnehmen
 
Sprache ist aber noch viel mehr. Durch Sprache können wir: 
 
- Wissen vermitteln und weitergeben,
- verallgemeinern,
- Dinge beschreiben,
- an vergangenes erinnern und zukünftiges planen,
- Merkmale und Erfahrungen zusammenfassen,
- die eigene Persönlichkeit kennen lernen,
- Beziehungen herstellen,
- Gedanken ordnen,
- Normen, Regeln, Gesetze festlegen,
 - logisch denken
 
 
Spezielle Angebote 
Um Kindern den Eintritt in eine Kindergruppe zu erleichtern, legen wir besonderen Wert auf eine Eingewöhnungsphase. Nach einem Informationsgespräch zwischen Eltern, Leiterin und Eingewöhnungserzieherin wird das Kind an die täglichen Abläufe gewöhnt und eine feste Beziehung zur Erzieherin aufgebaut (Modell Bindungstheorie).
 
Unsere Hortkinder haben die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben bei uns zu erledigen.
 
Wie Jungen für eine harmonische Entwicklung männliche Kontaktpersonen brauchen, startete eine Gruppe im Dezember 2002 ein Jungenprojekt. Dabei soll besonders auf die speziellen Bedürfnisse von Jungen eingegangen werden. Dieses Projekt wird von Vätern und Großvätern unterstützt. Als Ort wurde dafür der Wald gewählt, weil die Kinder dort viel Freiraum zum Beobachten und für Bewegung haben.
 
 
Elternarbeit 
Um eine höchstmögliche pädagogische Qualität in der Arbeit zum Wohle der Kinder zu leisten, sind die Eltern unser wichtigster Ansprechpartner. Elternarbeit bedeutet für uns:
 
- zweimal im Jahr Elterngespräche zur Entwicklung des Kindes,
- eine thematische Elternversammlung im Jahr,
- Sportnachmittage mit Eltern,
- Spielenachmittage mit Eltern,
- Feste und Feiern mit Eltern,
- regelmäßige Elternbriefe,
- Aushänge,
- Tür- und Angelgespräche,
- Mitsprache bei der pädagogischen Konzeption,
- Mitarbeit im Kita-Ausschuß.
 
 
Qualitätssicherung 
In unserer Einrichtung arbeiten in allen Bereichen staatlich anerkannte Erzieherinnen. Außerdem sind technische Mitarbeiter, ein Zivildienstleistender und ein Hausmeister für alle anderen Belange da.
 
Um den ständig neuen Bildungs- und Erziehungsansprüchen gerecht zu werden, ermöglicht uns der Träger die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen und Seminaren. Erziehungsstil, Erziehungsziele, Erziehungsnormen und Wertvorstellungen stimmen innerhalb unserer Einrichtung überein. In regelmäßigen Dienstberatungen tauschen die Erzieherinnen fachliches Wissen aus,  sprechen über Probleme und werten Erfahrungen und Beobachtungen aus. Die Arbeit nach dem Situationsansatz macht eine pädagogische Planung notwendig. Die Leiterin der Einrichtung nimmt einmal monatlich an einer AWOinternen Leiterinnentagung teil und wird dort über die neusten pädagogischen Entwicklungen informiert.